Posts in Frau sein
Verbunden leben – der Menstruationszyklus

Der Menstruationszyklus der passiert so nebenbei, schränkt mich ein, ist lästig, unnötig, die schlimmste Sache der Welt, belastend, schmerzhaft...Ich bin nur froh, wenn es vorbei ist! Das sind Aussagen, die ich immer wieder von Frauen höre. Und auch ich habe meine Teenagerzeit und einen Großteil meiner 20ziger mit dem ambivalenten Beziehungsstatus „Ok. Here we go again“ verbracht. Ich habe jahrelang meine zyklische Natur mit der Pille betäubt, habe an körperlichen Anzeichen vorbei gelebt und Emotionen ignoriert. Bis ich dank eines Burnouts anfing, mich bewusst mit meinem Körper auseinanderzusetzen und begann ihm anders zu begegnen....wertschätzender, sanfter. Ich begann hinzuhören. Und dieses Hinhören hat mein Leben, meine Beziehung zu mir selbst und meinem Menstruationszyklus grundlegend verändert.

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Die magische Kraft der Gebärmutter

Vielen Frauen ist nicht bewusst, welches Heiligtum ihre Gebärmutter ist. Für die Frauen,
die Kinder zur Welt gebracht haben, ist das Wunder ihrer Gebärmutter fühlbar geworden.
Doch für viele andere Frauen ist die Gebärmutter eine „dunkle Höhle“, mit der sie wenig
Berührungspunkte haben, außer dass es Schwierigkeiten gibt. Denn wenn Zysten, Myome
oder eine Endometriose sich in der Gebärmutter entwickeln, wendet sich eine Frau ihrem
Schoßraum wieder zu. Wenn auch oft notgedrungen, anstatt voller liebevoller
Anteilnahme. Deswegen ist es mir ein Herzensanliegen, über die magische Kraft der
Gebärmutter zu schreiben und dich als Frau (und als Mann) für ihre Zauberkraft zu
sensibilisieren.

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Die Magie der Roten Zelte, ein Erfahrungsbericht

Über zehn Frauen sitzen gemeinsam im Kreis, auf roten Decken, Kissen und wärmenden Schafsfellen. Ihre Kleidung duftet nach dem aromatischen Rauch mit dem sie vor der Hütte abgeräuchert wurden. In ihrer Mitte ein Altar mit brennenden Kerzen, Muscheln, einem Labyrinth, einer großen roten Schote und einem Anhänger dessen Form keinen Zweifel am Zusammenhang mit einer Vulva zuläßt. Die Frauen reichen sich die Hände, spüren die Wärme in den Handflächen der anderen, schließen die Augen und singen gemeinsam ein Mantra, einen Chant der sie verbindet, erdet, zentriert. Eine der Frauen ergreift die Göttinnenfigur welche gleich ihre Runde machen wird und beginnt zu erzählen. Über sich, ihre Herkunft, ihre Träume, ihre Ängste, vielleicht berichtet sie darüber was sie hergeführt hat, welchen Bezug sie zur Orakelkarte spürt, welche sie zu Beginn des Zeltes gezogen hat. Sie darf über alles sprechen und um Rat fragen, wenn sie es möchte.

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